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Kronen Zeitung

vor 7 Stunden
ADMIRAL Bundesliga

RIED GEGEN LASK

Bundesliga: Derby-Bilanz ist regelrecht mysteriös

krone Sport

Mysteriös! Das kleine Ried hat gegen den großen LASK seit 1999 kein Samstags-Spiel verloren.


Gott vollendete am sechsten Tag sein Werk und schuf Vieh, Gewürm und die Tiere des Feldes. Während die SV Ried am sechsten (Wochen)Tag ihre ewigen Derby-Erfolgsstatistiken in die Fußball-Erde rammte …

  • Gegen den LASK? Da steht es vorm heutigen 67. Duell 24:22 an Siegen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das nach göttlichem Gleichgewicht aussieht – wären da nicht die offenbar himmlischen Kräfte des Samstags.
  • Gegen FC Blau-Weiß? Da führt Ried – die Duelle gegen Vorgängerklub FC Linz inkludiert – 8:2. Auffällig: War das Kalenderblatt des Spieltags ein Samstag, war der für Königsblau meist grau – Rieds 2:0 in Linz heute vor einer Woche polierte die Samstags-Bilanz auf 5:1 auf.

Noch krasser verhält es sich aber gegen den LASK. Seit Ende August 1999 hat Ried an einem Samstag kein Derby gegen Schwarz-Weiß verloren. Das sind 15 Spiele, in denen es acht Siege und sieben Remis gab. Dank denen der Klub aus dem 12.000-Einwohner-Städtchen in der ewigen Statistik noch immer sensationell vorm Großklub aus der fast 20-mal größeren Landeshauptstadt liegt.

Trotzdem kann das alles nur Zufall sein. Schließlich änderten sich seit 1999 Kader, Formkurven, Tagesverfassungen, Ausgangspositionen und Spielglück immer wieder wie das Wetter im April. Doch vielleicht hat Gott ja am 6. Tag nicht nur das Vieh erschaffen, sondern auch Rieds Derby-Zauber. Denn: Bei Freitag-Duellen führt der LASK gegen die Innviertler mit 4:3, bei Sonntag-Derbys sogar 6:3.

Weshalb Trainer Joao Sacramento – was natürlich ein Scherz ist – seinen Spielern heute vielleicht auch darauf einschwören sollte, dass bereits Sonntag wäre. Was der Portugiese zum Spiel sagt? „Derbys sind immer sehr besonders, aber der Hauptfokus liegt auf drei Punkten“, so Sacramento, der seine Jungs fürs brisante Duell nicht extra pushen muss. „Die Spieler wissen um die Bedeutung, es ist keine Extra-Motivation nötig. Wir hatten in Tirol einen Ausrutscher, aber seither sind sich die Spieler der wichtigen Situation bewusst.“

Gegenseitiger Respekt!
Zumal der 36-Jährige auch vor Ried warnt: „Sie haben in den letzten zwei Spielen ihren Stil von langen Bällen hin zu Ballbesitzfußball geändert, Ried ist ein sehr interessanter Gegner, der zuletzt eine extrem gute Entwicklung genommen hat!“ Umgekehrt streut etwa Ried-Scout Gerhard Schweitzer dem LASK trotz der letzten 0:2-Niederlage in Salzburg Blumen. O-Ton: „Bei vielen ist wegen der Diskussionen um den Ausschluss von Sascha Horvath untergegangen, dass der LASK speziell zu Beginn sehr gute Lösungen hatte und auch die Gesamtleistung stark war.“ Trotzdem muss der LASK langsam zu punkten beginnen. Fakt ist: Der Druck liegt auf den Hausherren!


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